Veränderungen in der Gefäßchirurgie des Jüdischen Krankenhauses Berlin: Abschied von Dr. Dollinger und dem Schwerpunkt Thoracic Outlet Syndrom

30.01.2026

Das Jüdische Krankenhaus Berlin (JKB) stellte am 4. Dezember 2025 einen Antrag auf die Einleitung eines vorläufigen Eigenverwaltungsverfahrens.

Im Zuge der strukturellen Veränderungen im Rahmen der Krankenhausreform kam es auch zu Anpassungen innerhalb der fachlichen Schwerpunkte. Betroffen war unter anderem die Gefäßchirurgie: Der überregional bedeutende Schwerpunkt der operativen Behandlung des Thoracic Outlet Syndroms (TOS) wurde im Rahmen dieser Neuausrichtung nicht weitergeführt.

Eine wichtige personelle Veränderung erfolgte zum 1. Februar 2026:
Dr. med. univ. Ioannis Passaloglou, bislang Chefarzt der Gefäßchirurgie am Alexianer St. Gertrauden Krankenhaus, übernahm zusätzlich die Leitung der Klinik für Gefäßchirurgie am Jüdischen Krankenhaus Berlin. In dieser Funktion verantwortet er seither beide Standorte.

Im Zuge dieses Wechsels trat Dr. Peter Dollinger, langjähriger Chefarzt der Gefäßchirurgie am Jüdischen Krankenhaus Berlin, zum 31. Januar 2026 in den wohlverdienten Ruhestand.

Mit Dr. Peter Dollinger verabschiedet sich zugleich ungeplant ein ausgewiesener Spezialist für das Thoracic Outlet Syndrom, der diesen überregional bedeutsamen operativen Behandlungsschwerpunkt am JKB über viele Jahre hinweg maßgeblich aufgebaut und geprägt hat.


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